aus der Presse

Flüster-Muschel und Kuschelkobold


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                                                          Quelle: Nordkurier vom 21.03.2013


                                                          FOTO und TEXT: Petra Konermann

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Magische Spiegel, lustige Kobolde, mutige Kinder, fliegende Plagegeister - Autor Thomas Will war gestern in Malchow unterwegs auf den Flügeln der Fantasie und hatte dabei ganz besondere „Reisegäste“ mit an Bord.

Malchow.Achtung: sehr haarig, sehr hungrig! Thomas Will hatte vorsichtshalber die mitgebrachte Kiste mit dem brisanten Inhalt mit Warnschildern versehen. Wer die Kiste öffnet, muss auf die Bekanntschaft mit einem „Hakuko“ gefasst sein, mit dem haarigen Kugelkobold Dreifinger. Der Bursche ist die Titelfigur des Buches „Dreifinger“, das Thomas Will geschrieben hat. Der gebürtige Warener, der in Malchow aufgewachsen ist, lebt mit Frau und Kindern in Rumpshagen.
Dort begegnete Thomas Will seinem Dreifinger übrigens zum ersten Mal, als er selbst acht Jahre alt war. „Ich habe auf dem Dachboden meiner Großeltern von morgens bis abends gelesen. Einmal kam etwas auf mich zu, mit schimmernden Augen, haarig und kugelrund. Natürlich habe ich mich erschrocken, dann merkte ich, dass es eine Katze war. Das Bild des Kobolds Dreifinger aber ist damals schon in mir entstanden“ erzählte Thomas Will gestern seinen Jungen und Mädchen von der Malchower Goethe-Schule bei einer Lesung in der Malchower Bibliothek. Bevor Will aber seinen Kobold im Kopf zu einer literarischen Figur werden ließ, mussten erst Jahre vergehen und er selbst Vater werden.
Seine achtjährige Tochter hatte sich von ihm eine Geschichte mit einer Prinzessin gewünscht, sein Sohn, zehn Jahre alt, rümpfte ein bisschen die Nase über die Prinzessinnen-Idee. „Also wurde auch noch ein Junge eingebaut“, so Thomas Will. Zusammen mit seinen Kindern entwickelte er die Geschichte von Johanna, Mel und dem Kobold Dreifinger, die sich in einem Königreich auf die Suche nach den verschwundenen Schwalben machen. Meeres-Riesen, Magier, Zauber-Lesezeichen, Schafsdrachen, Flüstermuscheln, Wald der tausend Augen – das alles und noch sehr viel mehr hat Thomas Will mit überbordender Fantasie und viel Erzählgeschick in seinem Prinzessinnen-Abenteuer-Grusel-Buch hineingesteckt. Rund ein halbes Jahr dauerte es, bis die Geschichte von Dreifinger aufgeschrieben war, ein Jahr später dann ist es im Neubrandenburger Spica-Verlag erschienen. Den Malchower Grundschülern hat Thomas Will nicht nur Lust aufs Lesen gemacht, sondern anschaulich davon berichtet, wie aus einer erdachten Geschichte ein richtiges Buch wird. Dass der Rumpshagener an seinem zweiten Buch schreibt, auch das hat er gestern verraten. Mehr jedoch nicht. Wie es heißt und wovon es handelt, das soll noch ein Geheimnis bleiben.
Das Geheimnis der Kiste mit den Warnschildern hat Autor Will dann gestern doch noch gelüftet: Darin saß der Kobold Dreifinger – eine „Familien-Gemeinschaftsproduktion“ aus Wolle, Knete und
Eierkarton, gekonnt zusammengefügt zu einer putzigen Figur, die sofort die Herzen der Kinder im Sturm erobert – und die Lust aufs Lesen macht. Zu kaufen gibt es „Dreifinger“ in Buchhandlungen der Region, aber auch zum Ausleihen in der Malchower Bibliothek „Leseratten“ e. V.

Kontakt zur Autorin
p.konermann@nordkurier.de


Neubrandenburg soll märchenhaft werden

 

Thomas Will liest aus DreifingerQuelle: Nordkurier vom 12. 01. 2012

 

FOTO und TEXT: Matthias Lanin

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 19. Mai sollen in der Viertorestadt Schneewittchen und Rotkäppchen das Zepter übernehmen, wenn an vielen Stationen der erste »sagenhafte Märchentag« stattfindet.

Neubrandenburg. Oben wird geplant und unten wird gemacht. In der Neubrandenburger Regionalbibliothek haben gestern Märchen gleich beide Etagen dominiert. Während Thomas Will im Erdgeschoss Hortkindern aus seinem Roman »Dreifinger« vorgelesen hat, standen darüber 15 Macher von einem Planungstisch auf. Zwei Autorinnen sind mit ihrer Idee in die Öffentlichkeit, zu den Behörden und Vereinen gegangen, wonach Neubrandenburg 2012 märchenhafter werden soll als jemals zuvor. Am 19. Mai, so das Vorhaben von Viola Kühn und Regina Raderschall, sollen von 14 bis 18 Uhr verschiedene Veranstaltungen zum Themenbereich Märchen und Sagen stattfinden, die allesamt fußläufig erreichbar sind. 

Kinder geben »Dreifinger« nur ungern wieder her

 

Dreifinger Lesung in Rattey

Quelle: Nordkurier vom 16.12.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rattey. Schmuddelwetter draußen, anheimelnde Adventsstimmung drinnen. Es brennen Kerzen, heißer Kakao und Plätzchen stehen bereit, und die Kinder haben es sich an einem Tisch im Ratteyer Schlosshotel gemütlich gemacht und lauschen dem Autor Thomas Will aus Rumpshagen, der ihnen aus seinem Erstlingswerk »Dreifinger« vorliest. Der 38-Jährige hat die Abenteuer um Johanna und Mel für seine eigenen Kinder erfunden und jeden Tag nach Feierabend ein paar Sätze geschrieben. Jetzt haben andere Kinder Freude daran. Am meisten hat es den jüngsten Zuhörern Arnold, Mateo und Ewa »Dreifinger« angetan – eines der seltsamen Wesen, mit dem Johanna und Mel Freundschaft schließen. Das hat der Autor sogar in Form einer Plüschfigur mitgebracht. Seine Frau hat ihm beim Basteln geholfen. Vielleicht sollte es in Serie gehen? Die Kinder jedenfalls konnten sich nur schwer von dem Fantasiewesen trennen. Und in Wills Kopf spuken bereits neue Geschichten. Er hat schon die ersten Sätze zu Papier gebracht…



Der Clou: Magisches Lesezeichen

 

Thomas Will zu HauseQuelle: AK - Waren aktuell vom 23.11.2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas Will aus Rumpshagen reiht sich mit Kindergeschichte in Riege junger Autoren ein

Rumpshagen (AK/M. Jacobs). Aufgeregt erwartete Thomas Will in der vergangenen Woche den Paketdienst bei sich in Rumpshagen. Schließlich wollte er endlich sein erstes Buch in den Händen halten, an dem er fast zwei Jahre gearbeitet hat. »Dreifinger« - so der Titel des Kinder-Buches wurde im Spica Verlag Neubrandenburg herausgegeben und ist vor allem seinen Kindern Ellen (8 Jahre) und Matthis (10 Jahre) gewidmet. Denn sie brachten ihren Vater auf die Idee, sich an einer Veröffentlichung dieser Art heranzuwagen. 


»Vor dem Schlafengehen werden bei uns immer Geschichten erzählt. Das beginnt im Bad beim Zähneputzen und setzt sich fort, wenn die Lütten schon in den warmen Federn liegen«, sagt der 38-Jährige. Texte aus Büchern werden meist nach eigener Phantasie ergänzt. »Ich habe für Matthis eine spezielle Geschichte geschrieben, was natürlich dann auch Ellen für sich beanspruchte. Und so entstand die Idee für unser Gemeinschaftswerk, in dem aber unbedingt eine Prinzessin und ein Junge vorkommen sollten«, erinnert sich Thomas Will an den Beginn seiner Autorenzeit.